Niedersachsen

Bismarck-Denkmal unter Protest in Wilhelmshaven enthüllt

Der in St. Petersburg geborene Künstler Sergej Musat (l) und der Spender August Desenz stehen vor dem kurz zuvor enthüllten Bismarck-Denkmal in Wilhelmshaven

Der in St. Petersburg geborene Künstler Sergej Musat (l) und der Spender August Desenz stehen vor dem kurz zuvor enthüllten Bismarck-Denkmal in Wilhelmshaven

Foto: Ingo Wagner / dpa

Die lebensgroße Statue des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815-1898) wurde mittels Spenden von Bürgern finanziert.

Wilhelmshaven.  Begleitet von Protesten ist das umstrittene neue Bismarck-Denkmal am Freitag in Wilhelmshaven enthüllt worden.

Die lebensgroße Statue des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815-1898) wurde mittels Spenden von Bürgern finanziert. Das Geld hatte der frühere CDU-Ratsherr August Dresenz gesammelt, der mit den Einnahmen als Drehorgelspieler kulturelle und soziale Zwecke unterstützt. Kritiker halten das Denkmal des mit einem Degen geschmückten „Eisernen Kanzlers“ für nicht mehr zeitgemäß.

Sie fordern ein Denkmal zur Erinnerung an den Aufstand von kriegsmüden Matrosen 1918 in den Marinestädten Kiel und Wilhelmshaven.