2. Bundesliga

Braunschweig hofft auf Relegation - Braunschweig siegt

Kaiserslauterns Willi Orban (3.v.r.) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 zusammen mit Mateusz Klich (l-r), Jean Zimmer, Alexander Ring und Kevin Stöger

Kaiserslauterns Willi Orban (3.v.r.) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0 zusammen mit Mateusz Klich (l-r), Jean Zimmer, Alexander Ring und Kevin Stöger

Foto: Fredrik Von Erichsen / dpa

Kaiserslautern könnte schon bald wieder in der ersten Bundesliga spielen. Gegen Heidenheim gab es ein 4:0. Auch Braunschweig gewinnt gegen Fürth.

Zweitligist 1. FC Kaiserslautern kommt einer Rückkehr in die Fußball-Bundesliga immer näher. Der viermalige deutsche Meister besiegte zum Auftakt des 27. Spieltages den 1. FC Heidenheim souverän mit 4:0 (2:0) und schloss nach Punkten zu Spitzenreiter FC Ingolstadt auf.

Kapitän Willi Orban (4.), Karim Matmour (42.), Mateusz Klich (78.) und Philipp Hofmann (86.) sorgten mit ihren Treffern für den sechsten Heimsieg in Folge für das Team von Trainer Kosta Runjaic. Aufsteiger Heidenheim bleibt nach der elften Saisonniederlage im Tabellenmittelfeld.

„Die Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel gemacht“, sagte Runjaic bei Sky, während Torschütze Orban vom Aufstieg träumt: „Es war wichtig, auch mal einen klaren Sieg zu landen. Wir haben viel Potenzial in der Truppe. Da ist noch mehr möglich.“

Die Pfälzer erwischten vor 32.135 Zuschauern einen Start nach Maß. Nach einem Eckball von Klich köpfte Orban zur Führung ein. Es war bereits das vierte Saisontor des Innenverteidigers. Die Gastgeber blieben auch in der Folge das spielbestimmende Team, Matmour erhöhte kurz vor dem Seitenwechsel.

Auch im zweiten Durchgang hatte Kaiserslautern das Spiel im Griff, Heidenheim fiel in der Offensive überhaupt nichts ein. Der stark spielende Klich sorgte für die Entscheidung, der eingewechselte U21-Nationalspieler Hofmann stellte den Endstand her.

Bei den Gastgebern verdienten sich Orban und Klich gute Noten, bei Heidenheim überzeugten Julius Reinhardt und Robert Leipertz.

Braunschweig siegt gegen Fürth

In Unterzahl hat die SpVgg Greuther Fürth einen weiteren Rückschlag gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig hinnehmen müssen. Nachdem Fürths Marco Caligiuri bereits in der siebten Minute nach einer Notbremse gegen Havard Nielsen die Rote Karte sah, unterlagen die Franken 1:2 (1:1).

Mit 29 Zählern beträgt der Vorsprung des Ex-Erstligisten allerdings immer noch sieben Punkte auf den Relegationsrang 16. Braunschweig kann weiter auf Relegationsplatz drei hoffen.

Robert Zulj (28.) hatte die Gastgeber vor 10.280 Zuschauern in Führung gebracht und für das erste Heimtor nach 718 Minuten gesorgt. Ein Eigentor von Stefan Thesker (31.), der eine Hereingabe des Norwegers Nielsen ins eigene Gehäuse ablenkte, bescherte Braunschweig den Ausgleich. Kapitän Ken Reichel (79.) erzielte das Siegtor für die Niedersachsen.

„Wir haben versucht, alles reinzuwerfen. Es ist tragisch, dass wir nicht belohnt wurden“, sagte Fürths Sebastian Freis bei Sky. Die Spielvereinigung ist jetzt seit neun Spielen zu Hause ohne Sieg und wartet seit sechs Partien auf einen Sieg, für die Eintracht war es in den letzten acht Begegnungen der zweite Sieg. Der Abstand für Braunschweig zu Relegationsrang drei beträgt derzeit aber nur noch vier Punkte.

Die Schützlinge von Fürth-Trainer Mike Büskens waren in der ersten Hälfte trotz der Dezimierung die bessere Mannschaft, wurden allerdings für den Aufwand nur durch ein Tor belohnt. Am Ende waren die Braunschweiger nach verteiltem Spiel cleverer im Abschluss.

Die Bestnoten bei Fürth verdienten sich Stephan Fürstner und Benedikt Röcker. Aufseiten der Niedersachsen gefielen vor allem Marcel Correira und Reichel. (sid)