Polizeieinsatz

SEK stürmt Wohnung in Bramfeld – und wird überrascht

Ein SEK hat ein Wohnhaus in Bramfeld umstellt. Darin sollte sich ein bewaffneter Mann verschanzt haben.

Ein SEK hat ein Wohnhaus in Bramfeld umstellt. Darin sollte sich ein bewaffneter Mann verschanzt haben.

Foto: Michael Arning

In einem Treppenhaus gerieten ein Handwerker und ein Mieter aneinander. Auch von einer Waffe war die Rede.

Hamburg. Schwer bewaffnete Polizisten haben am Mittwochnachmittag ein Mehrfamilienhaus im Bramfeld umstellt und sich hinter Bäumen verschanzt. Schließlich stürmten die Spezialkräfte eine Wohnung. Der Verdacht: Ein bewaffneter Mieter verschanzt sich im Haus.

Was war vorgefallen? Wie Polizeisprecher Daniel Ritterskamp mitteilte, war ein im Treppenhaus arbeitender junger Handwerker offenbar mit einem Mieter in Streit geraten, der mit einem Kleinkind unterwegs war. Verärgert kehrte der Mann mit dem Kind zurück in seine Wohnung. Weil der Monteur sich bedroht fühlte, alarmierte er die Polizei. Auch von einer Schusswaffe sei die Rede gewesen.

SEK stürmt leere Wohnung in Bramfeld

Ein Spezialeinsatzkommando wurde alarmiert. Mit großem Aufgebot stürmten die Kräfte die Wohnung und fanden: nichts. Keine Waffe. Keinen Mieter. Kein Kind. Es stellte sich heraus, dass der Mann in der Zwischenzeit zu einem Termin gegangen war. Er wurde bei seiner Rückkehr von der Polizei zurechtgewiesen.

Worum es in dem Streit ging, ist unklar.

( HA )

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