Hotel in Hamburg

Steigenberger Treudelberg bekommt neuen Direktor von Sylt

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Michael Fritz verlässt das Steigenberger Hotel Treudelberg in Hamburg und geht nach Wien.

Michael Fritz verlässt das Steigenberger Hotel Treudelberg in Hamburg und geht nach Wien.

Foto: Michael Rauhe

Michael Fritz verlässt das jüngst renovierte Haus. Sein Nachfolger führte zuletzt ein Luxusresort auf der Nordseeinsel.

Hamburg/Sylt. Das Direktorenkarrusell in zwei bekannten Hotels im Norden dreht sich: Nach Abendblatt-Informationen verlässt Michael Fritz nach vier Jahren das Steigenberger Treudelberg im Alstertal. Die Nachfolge des 41-Jährigen tritt ab September Eckart Pfannkuchen an, der wiederum seit Oktober 2017 das Luxusresort A-Rosa in List auf Sylt geführt hatte.

A-Rosa in List auf Sylt: Neuer Direktor kommt von Ibiza

Auf der Nordseeinsel leitet künftig Marc Hoffmann das A-Rosa, der 36 Jahre alte gebürtige Rheinländer war zuletzt auf der spanischen Ferieninsel Ibiza für das Boutiquehotel Casa Cook verantwortlich.

Unterdessen wird sich Michael Fritz einer neuen Aufgabe in der Donaumetropole Wien widmen: Der Hotelfachmann wird Direktor vom Jaz in the City – es gehört wie Steigenberger zur Deutschen Hospitality Gruppe – in der Innenstadt der Donaumetropole. Das Designhotel soll im Sommer des kommenden Jahres eröffnet werden. „Ich freue mich sehr darauf, diese junge innovative Marke in einer pulsierenden Stadt wie Wien zu etablieren“, sagte Michael Fritz dem Abendblatt.

Steigenberger Hotel Treudelberg wurde umfassend renoviert

Steigenberger Treudelberg: 16-Millionen-Euro-Modernisierung

Sein Nachfolger im Steigenberger Treudelberg hat einen perfekten Start. Denn das Hotel wurde vor Kurzem nach einer elfmonatigen Schließung und einer 16-Millionen-Euro-Modernisierung wiedereröffnet inklusive eines neuen Gas­trokonzepts.

Vor 28 Jahren wurde das Haus in Lemsahl-Mellingstedt mit angeschlossenem Golfplatz eröffnet und ist eine Institution im Alstertal. Der 47-Jährige Pfannkuchen hat vor seinem Wechsel auf die Insel Sylt unter anderem in der Luxushotellerie in der Türkei und in Saudi-Arabien gearbeitet, davor war der zweifache Familienvater auch in der Berliner Nobelherberge Adlon am Brandenburger Tor tätig.

"Marke A-Rosa und das Urlaubskonzept nach vorne bringen“

Der Nachfolger von Pfannkuchen auf Sylt hat große Pläne: „Das A-Rosa ist ein Haus mit einem enormen Potenzial, das ich zusammen mit meinem Team ausschöpfen möchte. Dazu wird auch ein neues Unterhaltungsprogramm gehören“, sagte Hoffmann. Gemeinsam mit alten und neuen Kollegen werde er die Marke A-Rosa und das Urlaubskonzept nach vorne bringen“, so Hoffmann

Seit März war das Fünf-Sterne-Haus auf Sylt, das vor exakt zehn Jahren am 20. Juni 2010 feierlich eröffnet wurde, wegen der Corona-Krise geschlossen und soll am 26. Juni wiedereröffnet werden. „Corona stellt auch ein hervorragend eingeführtes Hotel wie das A-Rosa Sylt vor Herausforderungen. Wir sind glücklich, den Betrieb pünktlich zur Sommersaison unter der Leitung von Marc Hoffmann wieder aufnehmen zu können“, sagte Daniel Bär, Geschäftsführer der DSR Hotel Holding, zu der das Resort gehört.

( Ulrich Gaßdorf )

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