Brandstiftung?

Kripo ermittelt nach Feuer in Rahlstedter Wohnung

Ein Feuer hat ein Mehrfamilienhaus zerstört. Beinahe griffen die Flammen auf das Nachbarhaus über. Jetzt ermittelt das Landeskriminalamt.

Hamburg.  Ein Wohnungsbrand hat im Hamburger Stadtteil Rahlstedt ein Mehrfamilienhaus nahezu unbewohnbar gemacht. Das Feuer sei am Freitagabend aus bisher ungeklärter Ursache in einer Wohnung im dritten Stock des Hauses an der Straße Paalende ausgebrochen, teilte die Polizei am Sonnabend mit.

Kurzzeitig drohten die Flammen auch, auf den Dachstuhl des Hauses überzugreifen. Das konnte jedoch durch das Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, die Bewohner waren offenbar alle rechtzeitig aus dem Haus geflüchtet.

Nun ermittelt das Hamburger Landeskriminalamt in dem Fall, sagte eine Polizeisprecherin. Offenbar vermuten die Ermittler, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.

Neben der Brandwohnung seien auch die beiden darunterliegenden Wohnungen wegen eines durch die Löscharbeiten verursachten Wasserschadens vorübergehend unbewohnbar. Die Höhe des Sachschadens war zunächst noch unklar.