Wandsbek

So soll die Hammer Straße einmal aussehen

Die Großbaustelle in Wandsbek ist seit Jahren geplant. Jetzt hat die Baubehörde erste konkrete Maßnahmen vorgestellt: Transparente zeigen, wie die Straße in vier Jahren aussehen wird.

Hamburg. Seit Jahren ist die Unterführung an der Hammer Straße in Wandsbek geplant. Jetzt nimmt die Großbaustelle langsam Formen an, zumindest auf Transparenten. Denn die Wirtschaftsbehörde hat an zentralen Punkten für die Anwohner Illustrationen aufgehängt, auf denen die wesentlichen Änderungen an der Hammer Straße zu erkennen sind.

Demnach werden Autofahrer künftig unterhalb der Bahngleise der Strecken Hamburg-Lübeck und Horn-Wandsbek durchgeführt. Die Unterführung soll nach Fertigstellung im Jahr 2018 insgesamt 360 Meter lang und knapp 18 Meter breit sein. Die Kosten für das Trogbauwerk sollen etwa 66 Millionen Euro betragen. Beginnen sollen die Bauarbeiten 2015.

Durch das neue Trogwerk soll der Verkehr über die Hammer Straße zwischen Horner Kreisel und Wandsbeker Chaussee kaum noch gestört werden. Zurzeit behindern Bahnschranken, die sich knapp 190 Mal am Tag schließen, oftmals den Verkehrsfluss. Die Ostfahrbahn ist aktuell für den Durchgangsverkehr gesperrt, nach 2018 wird sie zu einer Anliegerstraße. Darüber hinaus soll die Marienthaler Straße mit einer Brücke über den Trog auf der östlichen Seite mit der Hammer Straße verbunden werden. Weitere geplante Baumaßnahmen: Der Bahnübergang an der Claudiusstraße soll geschlossen werden, dafür wird der Verkehr künftig über die Bärenallee in die Hammer Straße geführt.