Hamburg. Über „House of SUA Schulprojekte e. V.“ erfahren Schüler die Gemeinsamkeiten der Weltreligionen. Ein Besuch an der Grundschule Kirchdorf.

Die Aula der Grundschule Kirchdorf liegt im Dämmerlicht. Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen murmeln aufgeregt im Zuschauerraum. Bis jetzt sind die Scheinwerfer auf der Bühne auf leere Stühle gerichtet, vor denen fünf Kisten mit bunten Tüchern aufgebaut sind – eine für jede große Weltreligion: Hinduismus, Christentum, Islam, Judentum und Buddhismus kann man da auf den Schildern lesen. An den Seiten haben die Kinder viele bunte Friedenstauben aus Papier an Stellwänden aufgehängt. Darauf zu lesen sind ihre persönlichen Wünsche nach Frieden. „Ich wünsche mir Frieden, dass alle leben können, wie sie wollen“, steht auf einem Zettel in der Mitte.