Die Hilfsorganisation unterstützt die Ärmsten mit Lebensmitteln. ASB Hamburg verschenkt seinen Wünschewagen an lettische Partnerorganisation.

„Ich habe keine warme Jacke“, sagt Audrone Ruciene. Dafür reiche die Rente nicht, neben der Miete seien die Kosten für Medikamente gegen Bluthochdruck, für Herz und Niere erheblich. Die 71-Jährige lebt allein in einem fünfstöckigen Plattenbau ohne Fahrstuhl in Vilnius. Ihr Mann und der jüngste Sohn sind früh verstorben. Wegen einer Gehbehinderung verlässt die alte Dame das Haus nicht mehr. Eine Ehrenamtliche der Malteser bringt Lebensmittel, Medikamente und hilft beim Duschen. Es mangele an allem, aber sie sei ein bescheidener Mensch und immer noch eine leidenschaftliche Malteserin. Nach ihrer Arbeit als Lehrerin hat sie über 20 Jahre abends ehrenamtlich als Krankenschwester Hilfebedürftige versorgt. „Ich hatte schon immer großes Mitgefühl mit den Menschen. Und da ich schon immer eine helfende Seele war, war ich bei den Maltesern genau richtig. Man wird so dankbar und die eigenen Sorgen verschwinden angesichts des viel größeren Leids der anderen.“