Kolumne

Spenden Sie bitte: Assistenzhunde sind Rettungsanker

Sabine Tesche leitet das Ressort Von Mensch zu Mensch

Sabine Tesche leitet das Ressort Von Mensch zu Mensch

Foto: Andreas Laible

Beim Abendblatt-Verein stellen vor allem verzweifelte Eltern Anträge für Assistenzhunde – ihre Kinder brauchen dringend einen Begleiter.

Wir veröffentlichen immer wieder Artikel zu Assistenzhunden auf unserer Seite – denn sie sind für etliche unserer Antragsteller eine Art Rettungsanker. Meistens sind es verzweifelte Eltern, die hoffen, dass ihr Kind durch den Hund eine Alltagsunterstützung bekommt, die nicht nur sie entlastet, sondern auch das Kind ruhiger werden lässt – zu einer emotionalen Stütze wird.

So auch bei Elias, der Asperger-Autist ist und dem wir gerade bei der Anschaffung und Ausbildung seines Golden Retrievers geholfen haben. Elias besucht bereits die dritte Schule, er hasst sie. Bisher ging der Zwölfjährige nie allein aus dem Haus – für die alleinerziehende, arbeitende Mutter eine enorme Belastung. Nun ist der Hund Billy da, und dieser begleitet inzwischen Elias montags und freitags zur Lerntherapie.

Auch Leo ist Autist. Er ist nie ruhig, lebt häufig in seiner eigenen Welt und hat starke Wutanfälle. Seit er – auch durch die Hilfe des Abendblatt-Vereins – einen Assistenzhund als Begleiter hat, kuschelt er viel mit ihm, hat weniger Anfälle. Der Hund passt auf ihn im Straßenverkehr auf und macht Leo sichtlich glücklich.

Wir möchten noch viel mehr benachteiligten Kindern diese Chance geben, einen ausgebildeten aufmerksamen Begleiter an ihrer Seite zu haben. Deswegen bitte ich Sie um Spenden dafür.

Wir hoffen sehr, dass weitere Menschen für diesen Zweck spenden. Jeder Cent hilft. Hamburger Abendblatt hilft e.V., IBAN: DE25 2005 0550 1280 1446 66, Stichwort: Assistenzhunde.