Kolumne

Ein Patenschaft ist profitabel – für alle Seiten

Sabine Tesche
Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA

Um Kinder aus sozial schwierigen Familien optimal zu fördern, hilft eine Eins-zu-Eins-Betreuung. Lust, Mentor oder Mentorin zu werden?

Ich bin immer wieder begeistert davon, welche tollen Ehrenamtsprojekte es gibt, um Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen zu fördern. Der Staat sieht zwar eine gute Schulbildung vor, aber eine Lehrerin kann nicht zwei Dutzend Schülerinnen und Schüler gleichzeitig im Auge behalten. Bei Paten ist das anders, sie können Kinder, die eine Lernunterstützung benötigen, ganz individuell und eins zu eins fördern, ihnen ihre volle Aufmerksamkeit widmen, ohne gleich erzieherisch wirksam sein zu müssen. Manche Paten widmen den Mädchen und Jungen auch einfach nur ihre Zeit für Ausflüge oder begleiten Berufsabgänger. In Hamburg gibt es quasi für jedes Schulalter ein Mentorenprogramm.

Für Kinder, die sonst wenig Unterstützung von zu Hause bekommen, ist das ein großer Gewinn, oft ein Höhepunkt in ihrer Woche. Aber genauso profitieren die ehrenamtlichen Paten davon, denn sie erhalten ganz viel Freude, Zuneigung und Dankbarkeit. Sie können einem jungen Menschen neue Türen öffnen und erleben gleichzeitig vielleicht auch eine andere Welt. Falls Sie noch eine Paten-schaft suchen, können wir Ihnen gern Tipps dazu geben.