Kolumne

Charity-Events sind auch in Corona-Zeiten möglich

Sabine Tesche
Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA

Beiersdorf hat einen Spendenlauf organisiert, bei dem alle Mitarbeiter getrennt und dennoch gemeinsam liefen. Nachahmer erwünscht!

Als mich die Pressemitarbeiterin von Beiersdorf anrief und mir mitteilte, dass das Unternehmen in diesem Frühjahr einen Spendenlauf zugunsten des Abendblatt-Vereins veranstalten wird, bin ich vor Freude in die Luft gesprungen. Denn so viele unserer Charity-Events sind vergangenes und auch schon dieses Jahr ausgefallen wie „Kinder singen für Kinder im Michel“, das Drachenboot-Rennen und Märchen im Michel.

Für uns bedeutet das nicht nur einen dramatischen Wegfall von Spendengeldern, sondern auch von wunderbaren Veranstaltungen, bei denen wir gemeinsam mit engagierten Menschen singen, Sport treiben und feiern. Eben all das tun, was wir derzeit so schmerzlich vermissen.

So finde ich neben dem Spendengedanken vor allem auch die Idee von Beiersdorf so grandios, trotz der Krise ein Gemeinschaftserlebnis für alle Mitarbeitenden zu schaffen. Raus aus dem Home­office, rein in die Natur. Jeder läuft so viel und so schnell er kann, alle sind in Gedanken beieinander, die Chefs sind mittendrin. Nachahmenswert – falls auch andere Firmen solche Ideen für den guten Zweck benötigen: Sprechen Sie mich gerne an!