Kolumne

Die Pandemie macht erfinderisch, besonders Senioren-Vereine

Sabine Tesche
Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA

Hamburger Initiativen haben sich viele kreative Projekte überlegt, mit denen sie ältere Menschen aus der Isolation holen können.

Bei all den negativen Folgen dieser Pandemie macht sie doch auch erfinderisch. Zumindest was neue Projekte angeht, bei denen sich Menschen treffen und gleichzeitig die Abstandsregeln einhalten können. Vor allem Initiativen für Seniorinnen und Senioren sind sehr ideenreich, habe ich festgestellt. So organisiert der Verein „Freunde des Eichtalparks“ Zweier-Spaziergänge (siehe Artikel unten), der Verein „Wege aus der Einsamkeit“ bietet digitale Sitz-Tänze und „OMY! Yoga für Menschen 60+“ Kurse über das Telefon an.

Sehr kreativ und sportlich ist auch der Rikscha-Service des Vereins Oll Inklusiv von Mitra Kassai, die über Spenden drei Fahrrad-Rikschas mit Elektro-Antrieb angeschafft hat. Das Konzept von „R’Oll on“: Ein Teammitglied holt den Gast ab und fährt sie oder ihn durch die Stadt, zur Elbe oder in den Park. Anmeldung ganz einfach unter ausflug@oll-inklusiv.de. „Im geschützten Rahmen der Rikscha können die rollenden Ollen am Leben teilnehmen, ohne Angst vor Ansteckung haben zu müssen. Es ist zudem ein Spaß für Jung und Alt“, berichtet Mitra Kassai. Über solche schönen Initiativen berichte ich immer sehr gern – Nachahmer erwünscht!