Kolumne

Wir bekommen täglich Anfragen wegen Nachhilfe

Sabine Tesche
Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA

Der Abendblatt-Verein finanziert derzeit Nachhilfestunden für viele bedürftige Schüler. Jede Spende ist hier gut investiert.

Eine Milliarde Euro will Bildungsministerin Anja Karliczek vom nächsten Schuljahr an aufwenden, um Schüler mit Nachhilfe wieder auf den nötigen Lernstand zu bringen – das ist sehr gut, aber schade, dass das Programm nicht sofort beginnt. Denn das Institut der deutschen Wirtschaft hat in einer Studie errechnet, dass rund 1,5 Millionen Schüler schon jetzt einen durchschnittlichen Förderbedarf von rund 100 Stunden haben.

Dass es einen riesigen Bedarf gibt, erfahren auch wir – nahezu täglich erhalten wir seit Beginn des Homeschoolings Anfragen für die Kostenübernahme von Nachhilfe für Kinder bedürftiger Eltern. Wir arbeiten eng mit guten Instituten zusammen und mit mehr als 120.000 Euro pro Jahr ist das derzeit einer unserer größten Kostenfaktoren im Verein.

Da hilft es sehr, dass die Reimund C. Reich Stiftung uns speziell für diesen Bereich 25.000 Euro gespendet hat – damit können wir rund 20 Mädchen und Jungen für ein halbes Jahr schulisch fördern. Denn sie benötigen die Nachhilfe vor allem in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch jetzt und nicht erst im nächsten Schuljahr. Jede Spende dafür bedeutet eine Investition in die Zukunft dieser Kinder!