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MS-Kranke fährt im Mai zur Therapie nach Moskau

Sabine Tesche
Franziska Himmler leidet unter Multiple Sklerose - doch es gibt Hoffnung für sie

Franziska Himmler leidet unter Multiple Sklerose - doch es gibt Hoffnung für sie

Foto: Andreas Laible / Andreas Laible / FUNKE Foto Services

Das Spendenziel von 50.000 Euro für die Kosten der Stammzelltransplantation ist erreicht. Franziska Himmler ist überglücklich.

Das Spendenziel ist erreicht – Franziska Himmler kann sich im A.A. Maximov Center in Moskau mit einer Stammzelltherapie behandeln lassen. Vor zwei Wochen haben wir auf der Seite „Von Mensch zu Mensch“ über die schwer an Multipler Sklerose (MS) Erkrankte berichtet. Unter der Überschrift „Helft mir, mir läuft die Zeit davon“ bat die 33-Jährige um Spenden. Denn für eine autologe hämatopoetische Stammzelltransplantation muss sie in Russland 50.000 Euro bezahlen. In etlichen europäischen Ländern wird die Therapie von den Krankenkassen bezahlt, in Deutschland hat die Stammzelltherapie bei MS jedoch noch keine Zulassung.

Doch sie gibt Himmler die Chance, ihren rapiden Krankheitsverlauf zu stoppen oder ihren Zustand sogar wieder zu verbessern. Denn Franziska Himmler wird von Tag zu Tag schwächer, kann kaum noch laufen, ist häufig müde. Die Tatsache, dass so viele Menschen nicht nur für sie gespendet, sondern ihr auch liebe Nachrichten geschickt haben, geben der jungen Frau Auftrieb. Sie schrieb an die Abendblatt-Redaktion: „Ich bin allen unendlich dankbar für die riesige Unterstützung! Durch Ihre großartige Hilfe kann ich mich bereits Anfang Mai behandeln lassen. Danke ,Von Mensch zu Mensch‘ für den großartigen Artikel. Danke, dass ich durch Sie alle die Möglichkeit bekomme, mein Leben zu leben.“