Kolumne

Ein Stück Freiheit durch einen Assistenzhund

Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA

Sie können vor einem Krampf-Anfall warnen, Autisten beruhigen, Blinde führen - erstaunlich, wie man Hunde trainieren kann.

Immer wieder bekommen wir Anfragen, ob wir uns als Abendblatt-Verein an der Anschaffung eines Assistenzhundes beteiligen möchten. Denn der Anschaffungspreis von durchschnittlich 25.ooo Euro ist für viele Familien und Menschen mit Behinderung nicht leistbar. Bei Blinden springen zum Glück die Krankenkassen ein und bezahlen einen Führhund, bei Assistenzhunden für Autisten, Menschen mit Epilepsie, Diabetes oder Demenz ist das meistens nicht der Fall. Hier geht es nur über Eigenleistung und Spenden.

Es ist einfach nur erstaunlich, wie gut man einen Hund trainieren kann, auf eine bestimmte Erkrankung oder Störung zu reagieren. So wenden sich vor allem Eltern von behinderten Kindern an uns. Denn gerade bei einem autistischen Kind kann der Hund eine enorme Entlastung für die Familie bedeuten, denn das Tier passt auf, dass das Kind nicht einfach wegrennt, es beruhigt und tröstet es, nimmt Ängste auf. Epilepsie-Warnhunde können Menschen vor Krampfanfällen warnen. Vor allem helfen diese Hunde Menschen mit Einschränkungen, möglichst selbstbestimmt und mobil zu leben. Deswegen unterstützen wir sie als Verein gern.