Kolumne

Großer Dank an die Spender für die Weihnachtspäckchen

Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA

Die Doppelseite war schon fertig, dann kam der Cyberangriff, alle Daten weg. Bedürftigen konnte der Abendblatt-Verein dennoch helfen.

Endlich kann ich mich nach den sechs Wochen, die seit dem Cyberangriff auf die Funke-Medien vergangen sind, bei Ihnen bedanken. Zwei Doppelseiten zu der Weihnachtpäckchen-Aktion hatten wir schon für die Abendblatt-Weihnachtsausgabe fertig produziert, viele wunderschöne Bastel-, Strick- und Häkelarbeiten sowie bunte Kinderbilder waren dort abgebildet. Dann verschwanden plötzlich alle Daten. Doch ich kann Ihnen versichern: Alle 8000 Pakete kamen bei den Bedürftigen und Einsamen in der Stadt an, etliche haben sich bei uns bedankt. Wie die 84 Jahre alte Monika R., die in der Kösterstiftung wohnt und niemanden in Hamburg hat. „War das eine große Überraschung und Freude, als ich Ihr Paket bekam“, schrieb sie in einem Brief. „Besonders jetzt in dieser schlimmen Zeit ohne Abwechslung. Nun habe ich so viel zum Naschen und zwei Bilder von den Kindern – einfach toll.“

Zum Glück gingen keine E-Mails verloren, sodass wir als Team die ganzen Wochen über weiterhin viele Anträge von Bedürftigen bearbeiten konnten. Die Not in der Stadt wächst spürbar, vor allem Eltern können viele Kosten nicht mehr tragen. Wir helfen, so gut wir können, die Not zu lindern.