Kolumne

Hilfe für einen querschnittsgelähmten Jugendlichen

 Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA

Marcel fiel vom Baum und ist seither gelähmt. Wäre er mein Sohn, würde ich auch die bestmögliche Therapie für ihn wollen. Unterstützen Sie uns!

Als ich den Antrag von Marcel Maurer für die besondere Therapie in Pforzheim bekam (siehe Artikel), wusste ich sofort, dass wir hier helfen sollten. Denn die enormen Erfolge dieses Rehazentrums habe ich bei einem anderen Jugendlichen, der dort war erlebt – Kevin Falk aus Hemdingen. Auch für ihn, der einen sehr hohen Querschnitt hat, wurden damals Spenden gesammelt und er konnte entgegen allen Prognosen danach wieder frei sitzen, seine Medikamente reduzieren und Tischtennis spielen. Er braucht viel weniger Pflege – und entlastet damit auch die Krankenkasse.

Leider wird so weit nicht gedacht. Krankenkassen zahlen nur die Reha-Therapien, die in ihrem Leistungskatalog stehen – auch wenn es den Querschnittsgelähmten nicht weiterbringt. Marcel war in einer Einrichtung, die ihm ein paar Stunden die Woche Physiotherapie angeboten hat. „Da kann ich zu Hause effektiver trainieren“, sagte der 19-Jährige. Der junge Mann will wieder gehen und seine Chancen dafür sind sehr gut. Er ist noch so jung, ich habe einen Sohn im gleichen Alter und ich würde alles daransetzen, dass er die bestmögliche Therapie für ein selbstständiges Leben bekommt. Helfen Sie bitte mit!