Hamburg

Krebskranker Familienvater bekommt viele Spenden

Sabine Tesche leitet das Ressort „Von Mensch zu Mensch“

Sabine Tesche leitet das Ressort „Von Mensch zu Mensch“

Foto: Andreas Laible / HA

Sven Schröter hat Krebs, erlebte einen privaten und finanziellen Absturz. Viele Leser halfen ihm. Und es gibt Hoffnung für ihn.

Hamburg. Ende November habe ich im Hamburg-Teil über Sven Schröter, einen krebskranken Familienvater, berichtet, den das Schicksal besonders hart traf. Vor zwei Jahren wurde bei ihm Morbus Hodgkin diagnostiziert. Mehrere Chemotherapien schlugen nicht an, zum Überleben brauchte er dringend einen Stammzellspender.

Neben der lebensbedrohlichen Krankheit hat der junge Mann auch einen finanziellen und privaten Absturz erlebt. Die Mutter seiner kleinen Tochter und des kleinen Sohnes trennte sich von ihm, die beiden leben noch in einer Wohnung. Zudem drückte ein Autokredit.

Der Bericht löste eine großartige Welle der Hilfsbereitschaft aus, viele Leser spendeten über die Plattform GoFundMe. Durch unsere Abendblatt-Initiative „Von Mensch zu Mensch“ und andere Geldgeber kann der Autokredit nun vollständig beglichen werden.

Es wurde ein Stammzellenspender gefunden

Der junge Mann ist so dankbar: „Ohne Ihre Hilfe hätte ich das sicherlich nicht geschafft. Das nimmt mir eine große Last von den Schultern.“

Die schönste Nachrichte erhielt er Ende November: Es wurde ein Stammzellspender gefunden. Es gibt also wieder Hoffnung für diesen jungen, tapferen Menschen.