Kolumne

Teach First weckt Potenziale in Kindern

Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA

Statt viel Geld in Unternehmen zu verdienen, arbeiten hochqualifizierte Hochschulabsolventen liebe zwei Jahre in Schulen. Respekt!

Der Initiative Teach First (siehe Artikel) mit ihren engagierten „Fellows“ begegne ich immer wieder in meinem beruflichen Alltag. Denn viele dieser Hochschulabsolventen unterrichten nicht nur zwei Jahre lang Kinder an Brennpunkt-Schulen, sondern entwickeln danach eigenständige Institutionen, mit denen sie die Jungen und Mädchen auch außerhalb der Schulen weiter fördern können. Statt in Unternehmen zu gehen und viel Geld zu verdienen, ist es diesen jungen Menschen wichtiger, ihr Wissen und Können in Bildungsprojekte zu stecken. Beste Beispiele sind hierfür die MUT Academy, die Hauptschüler in Camps für ihre Abschlussprüfungen fit macht, oder das Projekt Climb, das Lernferien für schulisch schwache Kinder organisiert. Beide Initiativen unterstützt der Abendblatt-Verein finanziell.

Das pädagogische Rüstzeug haben diese Projektgründer bei Teach First erhalten. Umso mehr freut es mich, dass dieses großartige gemeinnützige Unternehmen den HanseMerkur Preis für Kinderschutz bekommen hat – die Jury, der auch ich angehöre, ist überzeugt, dass diese Initiative Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern hilft, ihre Potenziale zu entdecken.