Tipps

So bleibt das Leben im Ruhestand abwechslungsreich

Computerkurse für Senioren liegen voll im Trend

Computerkurse für Senioren liegen voll im Trend

Foto: Getty Images/iStockphoto

Aktuelle Trends für aktive Senioren: eine Zusammenstellung verschiedener Aktivitäten zwischen Ehrenamt und Universität

Die Lebenserwartung der Menschen steigt immer weiter. In Deutschland lag 1980 das Durchschnittsalter bei 72 Jahren, 2015 bei 81 Jahren. Und das Älterwerden an sich definiert sich neu. „Immer mehr ältere Menschen suchen sich mit Eintritt der Rente sinnstiftende Tätigkeiten oder Beschäftigungen, die fit und aktiv halten“, sagt Maik Greb, Geschäftsführer der Hamburger Hartwig-Hesse-Stiftung(www.hartwig-hesse-stiftung.de). Die Stiftung, die sich vor allem um Wohnen, Betreuung und Pflege im Alter kümmert, hat Trends für 2018 aus den Bereichen Ehrenamt, Sport und Weiterbildung im Alter ausgemacht, mit denen „Best Agern“ garantiert nicht langweilig wird und in denen es noch Mitmachmöglichkeiten gibt:

Ehrenamt

Wer sich nicht schon neben dem Beruf ehrenamtlich engagiert hat und wissen möchte, wie und wo er sich einbringen kann, der kann sich zum Beispiel beim Aktivoli-Landesnetzwerk Hamburg einen Überblick über das regionale Ehrenamtsangebot verschaffen und beraten lassen.

AktivoliLandesnetzwerk Hamburg e. V., www.aktivoli.de, Tel. 76 50 01 44

Ausstellungsführer

Ab dem 25. Mai findet im Dialoghaus Hamburg die Ausstellung „Dialog mit der Zeit“ statt, eine Ausstellung über die Potenziale des Alters und den Prozess des Altwerdens. Sie ermöglicht den Besuchern, einen Blick in die Welt älterer Menschen zu werfen, und vermittelt ein differenziertes Bild vom Alter und vom Altern. Unter anderem durchlaufen die Besucher verschiedene Stationen, die in farbenfroh gestalteten Räumen Fragen aufwerfen wie: Was bedeutet Altern im 21. Jahrhundert? Was bedeutet Altern für mich und die Gesellschaft? Um das Konzept abzurunden, führen ältere Ausstellungsbegleiter um die 70 Jahre die Besucher durch die Ausstellung, um die Inhalte zu vermitteln und den Dialog zwischen den Besuchern zu steuern. Dafür werden Ausstellungsguides gesucht, die dem Alter positiv gegenüberstehen und kontaktfreudig sind.

www.dialog-in-hamburg.de/ausstellungen/dialog-mit-der-zeit/, Tel. 30 96 34 49, Fr. Kandjii

Silversurfer

Um im Bereich Smartphone und Tablet fit zu sein, besuchen immer mehr Menschen ab 60 Jahren Computerkurse und werden zu sogenannten „Silversurfern“. Der Verein „Wege aus der Einsamkeit“, aber auch viele andere Institutionen wie die Volkshochschule Hamburg organisieren Computer- und Smartphone-Kurse speziell für Ältere. Um das Surfen und die Recherche im Internet und den Umgang mit dem PC geht es auch bei den regelmäßigen Treffen des Harburger Roten Kreuzes. Es gibt kleine Gruppen montags wahlweise von 10 bis 11.30 Uhr oder von 11.30 bis 13 Uhr in der Hermann-Maul-Straße 5 oder in der Homannstraße 15 immer freitags von 15.30 bis 17 Uhr (Kosten 30 Euro pro Monat).

Wege aus der Einsamkeit e. V.: www.wegeausdereinsamkeit.de, Tel. 422 36 22 32 00;
DRK, Tel. 76 60 92 79, Antje Harders;
Volkshochschule Hamburg: www.vhs-hamburg.de, Tel. 428 41 42 84

Studenten

Lebenslanges Lernen ist ein großes Thema, da es den Kopf fit hält und vielen während des Berufslebens oft die Zeit fehlte, neue Wissensgebiete zu erschließen. Im Rahmen des „Kontaktstudiums für ältere Erwachsene“ bietet die Universität Hamburg ein umfangreiches Angebot an Vorlesungen und Seminaren. Fast jede Fakultät ist in das Kontaktstudium integriert – es gibt eine tolle Themenvielfalt. (HA/carse)

Uni Hamburg: www.zfw.uni-hamburg.de/ kontaktstudium.html, Tel. 428 38 97 77

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.