Kolumne

Liebe Leserinnen, liebe LeserLiebe Leserinnen, liebe Leser

Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: HA / A.Laible

Wie Unterstützte Kommunikation Menschen im Alltag helfen kann

Eine Freundin von mir ist Sonderpädagogin und arbeitet schon seit Jahren mithilfe der Unterstützten Kommunikation (siehe Artikel) mit Behinderten. Sie hat mir begeistert davon berichtet, welche Möglichkeiten sich zum Beispiel für Autisten und schwer Mehrfachbehinderte bieten, die sich sonst nicht verständlich machen können. Hier sind elektronische Medien wie Sprachcomputer ein Segen.

Denn Kommunikation ist so wichtig für die Entwicklung eines Kindes. Man muss kommunizieren, um Bedürfnisse zu äußern, um am Leben teilhaben zu können und auch für die Selbstbestimmung im Alltag. Durch diese Hilfe können Menschen, die bisher stumm waren, ihre Wünsche formulieren, diskutieren, Fragen stellen, ihre Gefühle mitteilen ... Es gibt Behinderte, die Bücher geschrieben und damit ein Teil ihres Innenlebens preisgegeben haben. So ist Unterstützte Kommunikation auch ein Segen für die Angehörigen. Leider ist sie in Deutschland noch nicht so verbreitet wie gewünscht.

Umso mehr freut es mich, dass die Schule Paracelsusstraße in Rahlstedt sich schon seit Jahren um diese Kommunikation kümmert. Und der Verein „Kinder helfen Kindern“ unterstützt sie gern bei ihren vorbildlichen Projekten.