Kolumne

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA / A.Laible

Ohne Ehrenamtliche würden viele soziale Bereiche in Deutschland und Hamburg zusammenbrechen, vor allem in der Flüchtlingshilfe

Was würde der Staat ohne Ehrenamtliche machen? Die Flüchtlingshilfe würde vermutlich zusammenbrechen, Hausbesuche bei alten und kranken Menschen würden sich auf reine Pflege beschränken, Kinder aus schwierigen Elternhäusern hätten keine Lesepaten mehr. Es würde diese Kolumne sprengen, all die Bereiche aufzuzählen, in denen Freiwillige sich für andere engagieren. Aber eins ist klar: Sie und ihre Arbeit sind unbezahlbar und unendlich wertvoll.

Deswegen finde ich die Idee der Bücherhallen Hamburg großartig, dass sie ihren Ehrenamtlichen eine ganze Ausstellung widmen und sie damit nicht nur sichtbar machen, sondern die Wertschätzung für sie prominent zeigen und damit einfach mal Danke sagen. Genauso wichtig sind offizielle Empfänge für Freiwillige, wo sie einmal im Mittelpunkt stehen und geehrt werden. Nichts anderes bezwecken wir mit dem Hamburger Preis für Flüchtlingshilfe, den das Hamburger Abendblatt gemeinsam mit der PSD Bank Nord am 7. Dezember an fünf vorbildliche Hilfsorganisationen vergibt, die fast nur aus Ehrenamtlichen bestehen und die den Hamburger Behörden kräftig unter die Arme greifen. Hiermit ein Hoch auf alle Ehrenamtlichen!