Kolumne

Liebe Leserinnen, liebe LeserLiebe Leserinnen, liebe Leser

Sabine Tesche

Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible / HA / A.Laible

Entspannt in den Urlaub

Urlaub zu machen und sich dabei zu entspannen ist gar nicht so einfach. Das fängt schon mit der Frage an, ob man den Kindern erlaubt, Handys, iPads und ähnliche elektronische Geräte mitzunehmen. Wenn ja, hat man zwar weniger von den Kindern, weil sie den ganzen Tag online sind, aber dadurch auch weniger Stress mit ihnen. Sie sind beschäftigt.

Genau umgekehrt ist es, wenn man „zufällig“ alles zu Hause vergessen hat. Das gibt zunächst richtig Stress, aber auch die Möglichkeit, einander näherzukommen. Denn plötzlich ist Freizeitgestaltung angesagt: Angeln gehen, Ausflüge machen, vielleicht sogar mal ein Buch lesen, ein Spiel spielen und viel schwimmen gehen. Ich plage mich immer wochenlang vorher mit dem Gedanken, was nun die schönere Alternative ist.

Erziehung heißt ein Stück weit auch Kompromisse schließen. Meine Kinder durften sich dieses Jahr für ein elektronisches Gerät entscheiden, das sie auf Stunden begrenzt am Tag verwenden dürfen. In der Zeit mache ich auch etwas für mich, lese ein Buch, gehe spazieren oder schlafe mal zu einer unkonventionellen Zeit.

Denn eins kann ich im Urlaub gar nicht haben: Stress in irgendeiner Form.