Magazin

Mein perfekter Sonntag

9.30 Uhr Meine Augen öffnen sich ganz langsam, und ich muss erstmal gucken, wie spät es ist: VIEL zu früh! Ich drehe mich zu meiner Freundin, gebe ihr einen Kuss, kuschele mich wieder unter die Decke und schlafe noch ein Weilchen. Herrlich! Das sind wahre Wohlfühlmomente für mich.


11.30 Uhr Jetzt weckt mich meine Freundin. Bin aber immer noch nicht ganz wach und schlafe deshalb einfach noch alleine weiter. Sie bereitet schon mal das Frühstück vor. Was habe ich nur für ein Glück mit ihr. Das Bett habe ich nun ganz für mich allein und kann mich breit machen. Hehehe.


12.30 Uhr Der Geruch von frischen Brötchen steigt mir in die Nase und lockt mich aus dem Bett in Richtung Balkon, wo ein spannender Frühstückstisch gedeckt ist. Mit vielen Früchten und dampfendem Kaffee! Wow, so kann der Sonntag immer beginnen. Wir genießen die frische Luft, das schöne Frühstück und die sonntägliche Ruhe. Es ist einfach wunderbar, die Seele baumeln zu lassen, den eigenen Gedanken nachgehen zu können und sich gemeinsam auszutauschen. Und wenn dazu noch die Sonne scheint ... Perfekt!


13.30 Uhr Ich verabrede mich mit Freunden für eine Runde Kaffee in der Fuhlsbüttler Straße in Barmbek. Bevor ich dort hinfahre, gönne ich mir mit meiner Freundin noch zwei Folgen unserer Lieblings-Sitcom „King of Queens“. Die versüßt einem den Tag.


15 Uhr Ich treffe mich mit den Jungs im Café. Ich liebe es! Wir erzählen stundenlang Geschichten aus den letzten Wochen. Jetzt auch gerne von meinem aktuellen Theaterstück „Ziemlich beste Freunde“ in den Hamburger Kammerspielen. Es macht so einen Spaß, damit wieder auf der Bühne zu stehen – und das noch bis zu diesem Wochenende. Den Rest des Nachmittags philosophieren wir über uns und die Welt und tauschen Lebenssichtweisen aus. Wir sind Träumer aus Überzeugung.


18.30 Uhr Wir verabschieden uns herzlich und vor allem gut gelaunt. Das nächste Treffen ist natürlich schon geplant. Nun fahre ich Richtung Bramfeld zu meinen Eltern. Freue mich schon sehr auf das gemütliche Beisammensein mit meiner kleinen Familie.


18.45 Uhr Alle sitzen im Garten und lachen, plaudern, hören Musik und genießen den Abend. Ich setze mich an die Seite und beobachte das bunte Treiben. Ich sehe, wie meine Freundin ausgelassen mit meiner Mutter und meinem Vater über ihre Erfahrungen als angehende Lehrerin spricht. Daneben sitzt mein Bruder mit meiner Oma. Er erklärt ihr gerade, wie sehr er doch die Musik liebt. Mir wird klar, wie sehr ich doch meine Familie liebe. Ich muss Gott wirklich danken, eine so tolle Familie zu haben.


22 Uhr Es war ein so wunderschöner Abend. Verabschiede mich von meinen Eltern und bin auf dem Weg nach Hause. Die letzten Stunden am Sonntag genieße ich dann ganz chillig mit einer Tasse Tee auf der Couch ...