Freude

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Foto: HA

Wer weiß schon, wie sich Hunger wirklich anfühlt? Die das Gefühl nicht kennen, sollten den Hungrigen mit ihren Spenden helfen.

Vielleicht erinnern sich noch die Älteren unter uns daran, was Hunger ist, wirklicher Hunger. Die Jüngeren haben ihn in unserem Land nicht kennengelernt. Gott sei Dank! Es gibt bei uns einfach alles, und alles im Überfluss. Wenn sich auch bei uns nicht jeder alles kaufen kann, so braucht doch keiner wirklich zu hungern, so wie es in diesen dunklen, kalten Wintertagen vor allem alte und kranke Menschen, kinderreiche Familien und eine ständig wachsende Zahl von verlassenen Kindern in Lettland und Litauen tun.

Deshalb sind die Suppenküchen der Malteser, Johanniter und auch des Arbeiter Samariter Bundes dort so hilfreiche Einrichtungen, sie geben an die Bedürftigsten kostenlos eine warme Mahlzeit am Tag aus, die 35 Cent in der Herstellung kostet.

Während manche bei uns Unsummen für Diäten und zu den Festtagen für Vier- und Fünf-Gänge-Menüs ausgeben, ist für viele Menschen weltweit ein Stück Brot noch eine Kostbarkeit. Das sollten wir uns immer wieder einmal bewusst machen. "Brot schreit, wenn es unverdient gegessen wird", heißt ein alter Spruch.

Ich bitte Sie alle herzlich, die hilfreichen, den größten Hunger stillenden Suppenküchen, über die wir auf dieser Seite berichten, mit einer Spende zu unterstützen, mag sie auch noch so klein sein.

Die Advents- und Weihnachtszeit sollte auch bei uns mehr sein als Lichterglanz und Kaufrausch, nämlich eine Zeit der Erwartung und der Freude, der Hoffnung und vor allem der Liebe. Darüber sollten wir in diesen Tagen einmal nachdenken und unsere Herzen ganz weit öffnen.

Einen gesegneten dritten Advent wünscht Ihnen allen

Ihre

Renate Schneider