Feuer in Pinneberg

Halle bei Brand zerstört – mehr als 144 Kräfte im Einsatz

An der A23 in Pinneberg brennt derzeit eine Lagerhalle.

An der A23 in Pinneberg brennt derzeit eine Lagerhalle.

Foto: Katja Engler

Rauchsäule über der Stadt: Die Feuerwehr Pinneberg löschte den Brand im Gewerbegebiet an der A23. Anwohner sollten Fenster schließen.

Hamburg. Dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass am Montag der Totalverlust einer Lagerhalle in Pinneberg verhindert werden konnte. Ungefähr ein Drittel des etwa 1500 Quadratmeter umfassenden Komplexes an der Harderslebener Straße brannte nieder.

Es handelt sich um ein Areal neben dem Hotel Maximo. Die betroffene Halle an der A 23 gehört der Nilfisk GmbH, die Reinigungsgeräte herstellt. Der erste Notruf lief kurz nach 8.30 Uhr bei der Einsatzleitstelle auf. Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte stand deutlich sichtbar eine schwarze Rauchsäule über dem Komplex.

Lagerhalle in Flammen: Feuer drohte, auf Bürohaus überzugreifen

Pinnebergs Vize-Wehrführer Heiko Andersen, dem die Einsatzleitung oblag, stellte fest, dass ein Drittel des Komplexes im Vollbrand stand. Zudem drohte das Feuer, auf andere Gebäudeteile und auf ein benachbartes Bürohaus überzugreifen.

Das konnte durch einen massiven Löscheinsatz verhindert werden, an dem 144 Feuerwehrkräfte der Wehren Pinneberg, Kummerfeld, Borstel-Hohenraden, Tangstedt und Tornesch sowie vom Abc-Dienst der Kreisfeuerwehr beteiligt waren. Letzterer nahm Messungen vor, ob der Brandrauch gesundheitsgefährdend ist. Bedenkliche Werte wurden keine festgestellt. Jedoch gelangte kontaminiertes Löschwasser in ein Regenrückhaltebecken, das nun gesäubert werden muss.

Die Löscharbeiten nahmen sieben Stunden in Anspruch. Die Polizei schätzt den Schaden auf 250.000 Euro. Die Kripo hat am Nachmittag die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

( eng/cjl/kol )

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