Feuerwehr Hamburg

Mehrfamilienhaus nach Brand zunächst unbewohnbar

Feuerwehr Hamburg: Bei einem in den Dachstuhl durchgeschlagenen Wohnungsbrand in Altona wurde am Donnerstagabend ein Mensch schwer verletzt.

Feuerwehr Hamburg: Bei einem in den Dachstuhl durchgeschlagenen Wohnungsbrand in Altona wurde am Donnerstagabend ein Mensch schwer verletzt.

Foto: Michael Arning

Viele Menschen hatten den Notruf 112 gewählt und Flammen in dem Haus in Altona gemeldet. Eine Person wurde schwer verletzt.

Hamburg. Erfolgreicher Einsatz für die Feuerwehr Hamburg: Nur zwei Tage nach dem Brand in einem Seniorenheim in Groß Borstel, bei dem 14 Menschen verletzt worden waren, konnten die Einsatzkräfte das Übergreifen eines Dachstuhlbrandes in einem Mehrfamilienhaus in Altona-Nord auf die Nachbargebäude verhindern. Eine Person wurde jedoch schwer verletzt.

Feuerwehr Hamburg: Dachstuhlbrand Altona – ein Schwerverletzter

Die Feuerwehr wurde um 17.59 Uhr in die Löfflerstraße alarmiert – zuvor hatten viele Menschen den Notruf 112 gewählt und eine starke Rauchentwicklung und sichtbare Flammen im Bereich des Daches gemeldet. Als die Einsatzkräfte bei dem fünfgeschossigen Mehrfamilienhauses eintrafen, brannten der Dachstuhl und die darunter liegenden Wohnung.

"Ob sich noch Menschen in Gefahrenbereich aufhielten, war zu dem Zeitpunkt noch unklar", sagte Feuerwehrsprecher Tim Spießberger am Freitag. Eine verletzte Person konnte das Haus demnach eigenständig vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Nach notärztlicher Sichtung und rettungsdienstlicher Versorgung wurde die Person mit schweren Brandverletzungen ins Krankenhaus Boberg gebracht.

Mehrfamilienhaus in Altona nach Brand derzeit unbewohnbar

"Es wurde ein massiver Löschangriff mit mehreren Strahlrohren über Drehleitern und durch den Treppenraum durchgeführt", so Spießberger. Durch das Öffnen der Dachflächen konnte die Feuerwehr die drohende Ausbreitung des Brandes auf die Nachbargebäude in der eng bebauten Altbaustraße verhindern.

Das Feuer konnte nach eigenen Angaben schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Das Mehrfamilienhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Spießberger: "Die betreffenden Bewohner kamen ausnahmslos bei Verwandten und Bekannten unter."

( josi/arg/coe )

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