Prozess Hamburg

Koks frei Haus: Fahrer von "Drogen-Lieferdienst" vor Gericht

Der Mann soll in Hamburg und im Umland einen Lieferservice für Betäubungsmittel betrieben haben. (Symbolbild)

Der Mann soll in Hamburg und im Umland einen Lieferservice für Betäubungsmittel betrieben haben. (Symbolbild)

Er soll seine Kunden in Hamburg und im Umland Tag und Nacht mit Kokain, Marihuana und Ecstasy versorgt haben. Nun steht der Mann vor Gericht.

Hamburg. Am kommenden Montag startet in Hamburg der Prozess um einen Drogen-Taxi-Lieferdienst. Dabei muss sich der Angeklagte M. wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in sieben Fällen verantworten: Er soll in Hamburg und im Umland Drogen auf Bestellung ausgeliefert haben. Zusammen mit weiteren Personen soll er einen über Kommunikationsplattformen organisierten Lieferservice für Betäubungsmittel betrieben haben.

Lieferdienst: Kunden in Schichten mit Drogen versorgt

Hierbei fungierte er als Fahrer, der in Tag-, Spät- und Nachtschichten Kunden mit Kokain, Marihuana und Ecstasy versorgte. Der Angeklagte soll im September 2020 insgesamt 995 g Marihuana, 103 g Kokain und sechs Ecstasy-Pillen an verschiedene Abnehmer ausgeliefert haben.

Anfang Januar soll er darüber hinaus insgesamt mindestens 15 g Kokain, 150 g Marihuana sowie mindestens 12 Ecstasy-Pillen an seine Kunden geliefert haben. Ende Januar 2021 verkaufte M. bei vier Gelegenheiten insgesamt mindestens 40g Kokain, 400 g Marihuana sowie mindestens 12 Ecstasy-Pillen. Außerdem führte er jeweils einen metallenen Zwei-Finger-Ring zur Schlagverstärkung sowie im Fahrzeuginnenraum ein Pfefferspray griffbereit mit sich.

( hie )

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