Polizei Hamburg

Mann beißt Hund – psychischer Ausnahmezustand

Eine Spaziergängerin mit ihrem Hund (Symbolbild).

Eine Spaziergängerin mit ihrem Hund (Symbolbild).

Foto: imago images/Frank Sorge

Im Niendorfer Gehege hat ein 53-Jähriger zunächst Passanten bepöbelt und dann den Hund einer Spaziergängerin attackiert.

Hamburg. Im Niendorfer Gehege hat ein 53-Jähriger einen Hund angefallen, das Tier gewürgt und versucht es zu beißen. Passanten zerrten den Mann von dem Hund weg. Gegen den Mann ermittelt jetzt die Polizei Hamburg wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Schon vor dem Angriff auf das Tier am Dienstagmittag war der Mann aufgefallen. Er hatte mehrere Passanten bepöbelt. Dann traf er auf eine 47-Jährige zusammen, die ihren Hund ausführte – anscheinend aus heiterem Himmel attackierte er das Tier.

Polizei Hamburg: Psychischer Ausnahmezustand – Mann beißt Hund

Auch die Helfer, die eingegriffen hatten, wurden von dem 53-Jährigen bedroht. Als die alarmierte Polizei vorfuhr, warf sich der Mann vor den Peterwagen, dessen Fahrer nur durch eine Vollbremsung verhindern konnte, den Mann zu überfahren.

Der Mann befand sich anscheinend in einem psychischen Ausnahmezustand, leistete auch Widerstand gegen die Polizei und randalierte im Rettungswagen wieter. Er wurde später einem Amtsarzt vorgeführt und in de Psychiatrie eingewiesen.

( zv )

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