Feuerwehr Hamburg

Stichflamme im Giftfass: Gefahrstoffeinsatz unter Vollschutz

Feuerwehrleute unter Vollschutz sicherten das beschädigte Fass.

Feuerwehrleute unter Vollschutz sicherten das beschädigte Fass.

Foto: Michael Arning

50 Feuerwehrleute waren auf der Veddel, um das beschädigte Fass zu sichern. Vor vier Jahren gab es dort bereits einen ähnlichen Unfall.

Hamburg. Am Montagmittag musste die Hamburger Feuerwehr zu einem Gefahrstoffeinsatz auf der Veddel ausrücken. Wie die Feuerwehr mitteilt, ereignete sich der Vorfall gegen 11.30 Uhr auf dem Gelände einer Schädlingsbekämpfungsfirma an der Straße Packersweide. Dort hatte ein 200-Liter-Fass Aluminiumphosphid Feuchtigkeit gezogen, was eine Stichflamme in dem Fass auslöste. Verletzt wurde dabei niemand.

Feuerwehrleute unter Vollschutz packten das beschädigte Giftfass in ein neues Fass und bedeckten es mit Quarzsand, um ein weiteres Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Insgesamt waren 50 Feuerwehrleute vor Ort. Der Einsatz war gegen 14 Uhr beendet.

Vor vier Jahren hatte es auf dem Gelände der Firma schon mal einen Großeinsatz gegeben. Auch damals ging es um beschädigte Aluminiumphosphid-Fässer.

( cw/arg )

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