Nordsee

Polizei rettet völlig erschöpften Seehund „Piet“

Gut getarnt und sehr erschöpft liegt der kleine Seehund am Seedeich in Bremerhaven

Gut getarnt und sehr erschöpft liegt der kleine Seehund am Seedeich in Bremerhaven

Foto: Polizei Bremerhaven

Eigentlich müssen Jungtiere nicht mehr aufgepäppelt werden. Warum zuletzt mehrere gestrandete Seehunde gemeldet werden.

Bremerhaven/Norddeich . Streifenpolizisten haben in Bremerhaven einen erschöpften Seehund in ihre Obhut genommen. Eine Spaziergängerin hatte das Jungtier an einer felsigen Uferböschung am Seedeich entdeckt und die Beamten verständigt, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Die Polizisten alarmierten daraufhin am Dienstagnachmittag die Seehundstation in Norddeich. Bis zum Eintreffen der Tierschützer nahmen die Beamten den Seehund in ihre Obhut und gaben ihm den Namen „Piet“.

Wie die Polizei mit Bezug auf Angaben der Seehundstation weiter mitteilte, müssen die Jungtiere in dieser Jahreszeit eigentlich nicht mehr aufgepäppelt werden, da sie nicht mehr von ihren Muttertieren abhängig sind.

Allerdings hatten die Herbststürme der vergangenen Tage den Tieren einiges abverlangt, so dass zuletzt mehrere gestrandete Seehunde gemeldet worden seien. Überwiegend bräuchten die Tiere Ruhe - meistens sei ein Einsatz der Seehundretter nicht nötig, teilte die Polizei mit.

( dpa )

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