Polizei Hamburg

19-Jähriger nach brutalem Angriff in Untersuchungshaft

Die Polizei Hamburg nimmt einen jungen Mann fest (Archivbild).

Die Polizei Hamburg nimmt einen jungen Mann fest (Archivbild).

Foto: Michael Arning

Teenager soll einen Kiosk-Verkäufer verprügelt haben – so brutal, dass die Staatsanwaltschaft den Angriff als versuchte Tötung wertet.

Hamburg. Er wollte den Verkäufer mit einem Fingerschnipsen auf sich aufmerksam machen und ein Feuerzeug kaufen. Schließlich kam es zu einer Schlägerei. Nun sitzt ein sogenannter Intensivtäter (19) in Untersuchungshaft.

Schon Anfang Juli soll der 19-Jährige den Kiosk am Reeseberg im Harburger Stadtteil Wilstorf betreten haben und mit seiner herablassenden Geste einen Streit ausgelöst haben. Ermittler der Kripo konnten inzwischen rekonstruieren, wie brutal der 19-Jährige auf sein Opfer (35) eingeprügelt haben soll. Daraufhin wertete die Staatsanwaltschaft die Tat nicht mehr als Körperverletzungsdelikt, sondern als versuchten Totschlag.

Polizei Hamburg: Bilder aus einer Überwachungskamera führen zu Haftbefehl

Der 19-Jährige, so die Ermittler, versetzte dem Verkäufer eine Kopfnuss, schlug ihn mit der Faust zu Boden und trat dem wehrlosen Mann dann noch mit Anlauf ins Gesicht. Anschließend zerrte der Schläger sein Opfer den Ermittlungen zufolge in ein Treppenhaus, wo er weiter auf den leblosen Verkäufer einschlug. Dann flüchtete er, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

Die Polizei hatte Emir K. bereits nach der Tat überprüft. Doch erst nachdem Bilder einer Überwachungskamera gesichtet wurden, erging jetzt ein Haftbefehl.

( zv )

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