Feuerwehr Hamburg

Schwerverletzte bei Wohnungsbrand – 25 Menschen gerettet

Brand in Mehrfamilienhaus – zwei Schwerverletzte

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Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Borgfelder Straße, durch Rauch und Flammen wurde eine Person lebensgefährlich verletzt.

Hamburg. In einem Mehrfamilienhaus an der Borgfelder Straße ist am Dienstagabend ein Feuer ausgebrochen. 25 Menschen wurden von der Feuerwehr Hamburg in Sicherheit gebracht, weil der Brandrauch aus der brennenden Wohnung durch das Gebäude zog und die Anwohner in Gefahr brachte – drei Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer, bei einer Person bestand Lebensgefahr. Einer der schwerverletzten Männer erlitt eine Rauchgasvergiftung, der andere Verbrennungen.

Das Feuer war in einer Ein-Zimmer-Wohnung im ersten Stock des mehrgeschossigen Gebäudes ausgebrochen. Die Feuerwehr war unter anderem mit mehreren Drehleitern vor Ort, auch ein Helikopter der Polizei kreiste über dem Brandort. Die Borgfelder Straße wurde in beide Richtungen für den Verkehr gesperrt.

Feuerwehr Hamburg: Gebäude nach Wohnungsbrand vorerst unbewohnbar

Sowohl Feuerwehr als auch der Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot von insgesamt 80 Einsatzkräften vor Ort: Hausbewohner, die wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung unter Beobachtung standen, kamen in einem bereitgestellten HVV-Bus unter, auch ein Großraum-Rettungswagen stand bereit. Die Brandursache muss nun die Polizei ermitteln.

Das Bezirksamt Mitte organisierte Unterkünfte für die Bewohner des Hauses, das vorerst für unbewohnbar erklärt worden ist.

( josi/arg )

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