Feuerwehr Hamburg

Schwelbrand in einer Raffinerie in Wilhelmsburg

Die Feuerwehr rückte am frühen Morgen zu einer Raffinerie in Wilhelmsburg aus (Symbolfoto).

Die Feuerwehr rückte am frühen Morgen zu einer Raffinerie in Wilhelmsburg aus (Symbolfoto).

Foto: Marcel Kusch / dpa

60 Einsatzkräfte kämpften mit dem Feuer in einer Isolierung. Sie verbrauchten 1000 Kilo Löschpulver. Brandursache unklar.

Hamburg. Feuer im ölverarbeitenden Betrieb in der Neuhöfer Brückenstraße! Gegen 4.50 Uhr am Freitag morgen qualmte es aus einem Wärmetauscher der Wilhelmsburger Raffinerie. Zwei Züge der Berufsfeuerwehr rückten aus. Techniker und Umweltschützer waren dabei, schließlich ging es möglicherweise um brennende Gefahrgüter. Die etwa 60 Einsatzkräfte machten die Isolierung in einer Hochdruckschlauchanlage als Herd aus und rückten dem Schwelbrand mit Löschpulver zu Leibe.

Durch Klappen konnten die Feuerwehrleute an die Isolierung herankommen und sie aus der Anlage zerren. 1000 Kilo Löschpulver wurden verbraucht, bis die Glutnester gelöscht waren. Um 6.32 Uhr war der Einsatz beendet. „Es sind keine Schadstoffe ausgetreten, keine Chemikalien freigesetzt worden“, sagte ein Feuerwehrsprecher. „Niemand wurde verletzt. Letztendlich hat eine kleine Ursache große Wirkung gehabt“, sagte er mit Blick auf den großen Einsatz.

Die Umweltbehörde ist eingeschaltet, die Polizei ermittelt die Brandursache.

( axö )

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