Zoll Hamburg

Illegale Ware: 100.000 Trinkhalme in Hamburg beschlagnahmt

Plastikgeschirr ist nicht nachhaltig, Trinkhalme sind mittlerweile verboten (Symbolbild).

Plastikgeschirr ist nicht nachhaltig, Trinkhalme sind mittlerweile verboten (Symbolbild).

Foto: FrankHoermann/SVEN SIMON / imago/Sven Simon

Plastikhalme sind in Deutschland verboten und dürfen nicht importiert werden. Auch diese illegale Ware stellte der Zoll sicher.

Hamburg. Der Hamburger Zoll hat bei Routinekontrollen 100.000 Trinkhalme aus Kunststoff sowie 121.000 Einwegbecher aus Plastik gefunden und beschlagnahmt. Die Ware kam unter anderem aus China und Vietnam und war für den deutschen Markt bestimmt. Sie muss vernichtet oder zurückgeschickt werden. Im Falle der Trinkbecher ist es möglich, sie mit einer nachträglich vorgenommenen Kennzeichnung noch in Umlauf zu bringen.

„Im Rahmen der Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung gelten seit Anfang Juli neue Regelungen", sagt Sandra Preising vom Hauptzollamt Hamburg. Die Einfuhr von Trinkhalmen aus Kunststoff sei nach der neuen Einwegkunststoff-Verbots- und Kennzeichnungsverordnung generell verboten, Getränkebecher aus Plastik müssen dagegen nur eine entsprechende Kennzeichnung haben, wenn sie in den Verkehr gebracht werden. Das soll helfen, Müll zu vermeiden.

In Abstimmung mit dem Bezirksamt Hamburg Mitte, Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt, muss nun entschieden werden, wie mit der Ware umzugehen ist.

( axö )

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