Polizei Hamburg

Verprügelter Polizist kehrt an die Ida Ehre Schule zurück

André Zand-Vakili
Die Ida Ehre Schule in Hamburg-Harvestehude: Nahe dem Hauptgebäude kam es am vergangenen Donnerstag zu einer Gewalttat gegen einen Polizisten.

Die Ida Ehre Schule in Hamburg-Harvestehude: Nahe dem Hauptgebäude kam es am vergangenen Donnerstag zu einer Gewalttat gegen einen Polizisten.

Foto: Marcelo Hernandez

Vize-Polizeipräsident betont, Cop4U bleiben wichtige Ansprechpartner an Schulen. Vorfall soll sachlich aufgearbeitet werden.

Hamburg. Nach der Attacke von Schülern auf einen Polizisten (53) an der Ida Ehre Schule, hat jetzt Vize-Polizeipräsident Morten Struve Stellung bezogen. "Dieser Gewaltausbruch und insbesondere das Verhalten der Schülerinnen und Schüler hat mich fassungslos gemacht“, so Struve.

"Glücklicherweise ist mein Kollege nicht verletzt worden und solch ein Vorfall nicht alltäglich; er stellt eine seltene Ausnahme dar.“ Es käme jetzt darauf an, sachlich und mit der gebotenen Sorgfalt aufzuarbeiten, wie es zu dieser Eskalation kommen konnte. Hierzu sei man bereits mit allen beteiligten Institutionen in intensiven und guten Gesprächen.

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Struve: "Mir ist aber auch wichtig, dass jetzt nicht durch das Verhalten einiger Schüler die Integrität anderer pauschal infrage gestellt wird. Unsere Cop4U werden weiter wichtige und geschätzte Ansprechpartner an den Schulen bleiben.“ Das sind nicht nur Ankündigungen. Der betroffene Polizist war am Dienstag in der Schule, um sich mit der Leitung über seine weitere Arbeit dort zu beraten.

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