Chemieunfall

Undichter Tank setzt Gas und Gestank in Hamburg frei

Chemieunfall in Hamburg: Wegen einer Leckage fuhr die Feuerwehr einen Einsatz in Rothenburgsort (Symbolbild).

Chemieunfall in Hamburg: Wegen einer Leckage fuhr die Feuerwehr einen Einsatz in Rothenburgsort (Symbolbild).

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

40 Feuerwehrleute und vier Streifenwagen fahren in den frühen Morgenstunden eine Chemiefirma in Rothenburgsort an.

Hamburg. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs schreckten Gasnebel und Gestank die Mitarbeiter eines Unternehmens in Rothenburgsort auf. Ein 2,5 Kubikmeter großer Kellertank am Ausschläger Elbdeich war undicht geworden. Ammoniak trat aus. Die Mitarbeiter schlugen Alarm.

Um 4.06 Uhr rückten vier Streifenwagen der Polizei Hamburg und 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr an, sperrten das Gelände und die Umgebung ab und dämmten die Leckage ein. Verletzt wurde niemand. Messungen wurden vorgenommen. Außerhalb des Gebäudes gab es keine erhöhten Werte. Verletzt wurde niemand.

Polizei Hamburg warnt weiter vor Gestank

Die Einsatzkräfte belüfteten das Gebäude, gegen 6.43 Uhr rückte die Polizei bis auf eine kleine Nachhut ab. Sie überwacht die Belüftungsmaßnahmen mit. Feuerwehrkräfte beraten vor Ort mit den Fachleuten des Unternehmens, wie die Ursache der Leckage nachhaltig beseitigt werden kann. Es kommt derzeit noch zu leichten Geruchsbelästigungen, hieß es vonseiten der Polizei.

( axö )

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