Fahndung läuft

Schuss auf 34-Jährigen in Wilhelmsburg – Täter noch flüchtig

An der Fährstraße in Wilhelmsburg ist es am Montagmittag zu einer Schießerei gekommen. Die Polizei Hamburg war am Tatort.

An der Fährstraße in Wilhelmsburg ist es am Montagmittag zu einer Schießerei gekommen. Die Polizei Hamburg war am Tatort.

Foto: André Zand-Vakili / HA

Der Mann wurde auf offener Straße in den Oberkörper getroffen. Polizei sucht mit Peterwagen, Libelle und Hund nach Täter.

Hamburg. Nach dem Schuss auf einen 34-Jährigen in der Wilhelmsburger Fährstraße sucht die Polizei Hamburg weiter nach dem Täter. "Noch haben wir keine neuen Erkenntnisse zu dem Fall", sagte eine Sprecherin der Polizei am Dienstagmorgen.

Am Montagmittag um kurz nach 13 Uhr hatte ein bislang Unbekannter einen 34 Jahre alten Mann in den Oberkörper geschossen. Der Verletzte konnte gemeinsam mit einem Verwandten – vermutlich seinem Bruder – fliehen und wurde von diesem ins Krankenhaus Groß Sand gebracht.

Schießerei: Opfer kann nur mit Dolmetscher befragt werden

Ein Zeuge hatte den Schuss gehört und die Polizei alarmiert. Diese leitete am Montag eine Fahndung nach dem unerkannt geflohenen Täter ein, an der sich 19 Peterwagen beteiligten. Auch der Polizeihubschrauber Libelle kreiste über dem Reiherstiegviertel. Beamte befragten Anlieger, um Zeugen zu finden. Ein Polizeihund erschnüffelte eine Patronenhülse. Vermutlich stammte sie aus der Waffe, aus der der Schuss abgegeben wurde.

Am Montagnachmittag sicherten Kriminaltechniker Spuren. Der 34-Jährige wurde im Krankenhaus operiert. Lebensgefahr bestand für den Mann nicht. Der Verletzte, wie sein Begleiter türkischer Staatsangehörigkeit, habe nur mit Hilfe eines Dolmetschers befragt werden können.

Das Motiv der Tat war für die Ermittler des für die Region Harburg zuständigen Dezernats für Körperverletzungsdelikte (LKA 183) zunächst unklar. Ob die Mordkommission den Fall übernimmt, stand noch nicht fest.

( zv/dpa )

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