Messerattacke in Borgfelde

Mann nach Messerstich notoperiert: Mordkommission ermittelt

In Hamburg-Borgfelde ist ein 30 Jahre alter Mann mit einem Messer niedergestochen worden. Nachbarn fanden den lebensgefährlich Verletzten im Treppenhaus (Symbolbild).

In Hamburg-Borgfelde ist ein 30 Jahre alter Mann mit einem Messer niedergestochen worden. Nachbarn fanden den lebensgefährlich Verletzten im Treppenhaus (Symbolbild).

Foto: IMAGO / blickwinkel

Nachbarn entdeckten den lebensgefährlich verletzten 30-Jährigen im Treppenhaus. Die Polizei nahm in Tatortnähe einen Mann fest.

Hamburg. Ein 30 Jahre alter Mann ist am frühen Freitagmorgen in Hamburg-Borgfelde Opfer einer Messerattacke geworden. "Er wurde durch eine Stichverletzung im Oberkörper lebensgefährlich verletzt", sagte Polizeisprecherin Nina Kaluza am Freitag. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Bewohner einer Wohnunterkunft in der Hinrichsenstraße fanden ihren blutenden Nachbarn um kurz vor 4 Uhr im Treppenhaus und alarmierten die Rettungskräfte. "Der 30-Jährige wurde unter notärztlicher Begleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert", so Kaluza. Dort musste er notoperiert werden. Der Mann ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Nach Messerattacke auf 30-Jährigen: Polizei nimmt Mann fest

Bei einer sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahme mit rund zehn Streifenwagen nahm die Polizei einen 31-jährigen Mann in Tatortnähe vorläufig fest. "Beamte des Kriminaldauerdienstes übernahmen in der Nacht die ersten Ermittlungen, die seit heute Morgen von den Mordermittlern fortgeführt werden", sagte Kaluza.

Ob sich der Tatverdacht gegen den Festgenommenen erhärten lässt, werde derzeit geprüft.

( coe )

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