Schuby

Frau gefesselt und erstochen: Ehemann angeklagt

Polizeibeamte stehen im November 2020 vor dem Eingang des Hauses in Schuby, in dem die 41-Jährige starb.

Polizeibeamte stehen im November 2020 vor dem Eingang des Hauses in Schuby, in dem die 41-Jährige starb.

Foto: picture alliance

Um die Spuren der Vergewaltigung und Tötung seiner Ehefrau zu vernichten, soll der Angeklagte danach das Haus angezündet haben.

Flensburg . Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Schuby (Kreis Schleswig-Flensburg) im vergangenen November hat die Staatsanwaltschaft Flensburg Anklage gegen den Ehemann erhoben. „Die Anklage geht davon aus, dass der Angeschuldigte auf seine Ehefrau im gemeinsamen Schlafzimmer am 11. November 2020 mehrfach mit einem Messer in den Bereich des Oberkörpers einstach, sie fesselte und vergewaltigte, wobei er billigend in Kauf nahm, dass seine Ehefrau an den Stichverletzungen verblutete“, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung.

Die im Februar erhobene Anklage gegen den in Untersuchungshaft sitzenden 47-Jährigen lautet auf Mord und Vergewaltigung mit Todesfolge sowie versuchte Brandstiftung.

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Um die Spuren der Vergewaltigung und der Tötung seiner 41 Jahre alten Ehefrau zu vernichten, soll der Mann versucht haben, im Obergeschoss des Hauses einen Brand zu legen. Das Paar hatte sich Anfang Oktober vergangenen Jahres getrennt. Die Ehefrau ging eine neue Beziehung ein, worin die Staatsanwaltschaft nach den Ermittlungen das Tatmotiv sieht. Das Gesetz sieht für Mord lebenslange Freiheitsstrafe vor.

( dpa )

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