Lurup

Überfall auf Tankstelle: 20-Jähriger in Untersuchungshaft

Nach einem Tankstellenüberfall in Hamburg-Lurup konnte ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden (Symbolbild).

Nach einem Tankstellenüberfall in Hamburg-Lurup konnte ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa

Sofortfahndung erfolgreich: Zivilfahnder gaben bei Verfolgung Warnschüsse ab. Vorläufige Festnahme an Elbgaustraße.

Hamburg. Nach einem Überfall auf eine Tankstelle in Lurup am späten Sonntagabend konnte die Polizei bei einer Sofortfahndung einen 20-Jährigen vorläufig festnehmen. Er steht im dringenden Verdacht, die Tankstelle am Farnhornweg überfallen zu haben und wurde in die Untersuchungshaftanstalt gebracht, teilte Polizeisprecher Thilo Marxsen am Montag mit.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen, die das Raubdezernat der Region Altona übernommen hat, lief der Überfall wie folgt ab: Ein Mann betrat die Tankstelle am späten Abend, bedrohte den Tankstellenmitarbeiter mit einem Messer und zwang ihn zur Herausgabe von Geld und Zigaretten. "Mit der Beute in einer Papiertüte flüchtete der Täter anschließend in Richtung Lüdersring", so Marxsen.

Überfall auf Tankstelle in Lurup – Sofortfahndung eingeleitet

Der 23-jährige Angestellte rief anschließend die Polizei, die eine Sofortfahndung mit sieben Streifenwagen, Zivilfahndern und einem Diensthundeführer einleitete. Am Lüdersring wurden die Zivilfahnder dann auf einen Mann aufmerksam, der sofort die Flucht ergriff.

"Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und gaben dabei auch zwei Warnschüsse in die Luft ab. An der Elbgaustraße gelang es ihnen letztendlich, den Verdächtigen zu stellen und vorläufig festzunehmen", sagt Polizeisprecher Marxsen.

Papiertüte mit Geld und Zigaretten gefunden

In unmittelbarer Nähe zum Festnahmeort fanden die Beamten außerdem eine Papiertüte mit Geld und Zigaretten und stellten diese als Beweismittel sicher. In der Tüte befanden sich auch ein Messer sowie weitere persönliche Gegenstände.

Gegen den 20-jährigen Tatverdächtigen wurde eine erkunnungsdienstliche Behandlung angeordnet. Anschließend wurde er in die Untersuchungshaftanstalt gebracht. "Hier muss er sich vor einem Haftrichter verantworten, dessen Entscheidung derzeit noch aussteht", so Marxsen. Die Ermittlungen dauern weiter an.

( lag )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Blaulicht