Deutsche Bahn

Kurz vor Hamburg: ICE kollidiert mit Hirsch

Der ICE wurde bei der Kollision mit dem Tier stark beschädigt.

Der ICE wurde bei der Kollision mit dem Tier stark beschädigt.

Foto: Bundespolizei

Der Schnellzug wurde im Frontbereich stark beschädigt und konnte den nächsten Bahnhof nur noch in Schrittgeschwindigkeit anfahren.

Brahlstorf. Diese Zugfahrt werden die etwa 40 Reisenden, die am Freitagabend im ICE von Berlin nach Hamburg unterwegs waren, so schnell nicht vergessen. Ihr ICE kollidierte zwischen Pritzier und Brahlstorf (Mecklenburg-Vorpommern) mit einem Hirsch, wie die Bundespolizei in Rostock mitteilte. Der Zugführer habe den ICE daraufhin sofort gestoppt.

Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug im Frontbereich stark beschädigt und konnte den nächsten Bahnhof nur noch in Schrittgeschwindigkeit anfahren. Die Mitreisenden hatten Glück im Unglück. Sie blieben unverletzt und kamen mit einem Schrecken davon.

Vor Hamburg: ICE kollidiert mit Hirsch

"Die Züge sind teilweise mit mehr als 200 Stundenkilometer unterwegs, das hätte auch anders ausgehen können", sagte ein Sprecher der Polizei am Montagvormittag dem Abendblatt. Der Hirsch überlebte den Unfall nicht. Das Tier wurde laut Bundespolizei aus dem Gleisbereich geschleudert.

Die Fahrgäste mussten zunächst am Bahnhof in Brahlstorf aussteigen und reisten in einem Folgezug weiter. Die Strecke wurde ab 19.30 Uhr für etwa zwei Stunden einseitig gesperrt. Dadurch sei es bei insgesamt 15 Zügen zu Verspätungen gekommen.

( cjl )

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