Hamburg

Polizei stoppt junge Autoposer nach Fluchtversuch

Hamburg: Auf der Autobahn unterwegs mit einem Provida-Fahrzeug (Proof-Video-Data) der Polizei bei der Verfolgung von Rasern und Autoposern (Archivbild)

Hamburg: Auf der Autobahn unterwegs mit einem Provida-Fahrzeug (Proof-Video-Data) der Polizei bei der Verfolgung von Rasern und Autoposern (Archivbild)

Foto: Michael Rauhe

Zwei Männer (21 und 26) rasten über die Wilhelmsburger Reichsstraße und die A7. Einer krachte mit einem Miet-Audi in ein Polizeiauto.

Hamburg. Der eine raste mit einem Miet-Audi A3 über die Wilhelmsburger Reichsstraße und knallte beim Fluchtversuch gegen einen zivilen Polizeiwagen. Der andere bretterte unter Drogen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in seinem VW Golf GTI von Finkenwerder auf die Autobahn durch die Baustellen auf der A7 südlich des Elbtunnels: Die Hamburger Polizei und ihre Soko Autoposer werden offenbar immer häufiger an den Randbezirken der Stadt fündig, seitdem die Szene sich in der Innenstadt am für Autos gesperrten Jungfernstieg nicht mehr so exponieren kann.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hätten Zivilbeamte am Montag um 18.16 Uhr einen 21-Jährigen verfolgt, der mit drei weiteren Insassen auf der Wilhelmsburger Reichsstraße waghalsige Fahrmanöver zeigte. So hat er nach Polizeiangaben mehrere andere Verkehrsteilnehmer mit unerlaubt hoher Geschwindigkeit (54 km/h mehr als erlaubt) rechts überholt. Den Führerschein hatte der junge Mann dem-nach erst einige Monate.

Autoposer und Raser mit Videowagen verfolgt

Seine Fahrt wurde per Video aufgezeichnet. Als die Zivilstreife in Harburg einschreiten wollte, setzte der Fahrer zurück und krachte in das Polizeiauto. Unbeeindruckt davon, setzte er seine Fahrt in rasantem Tempo fort und konnte erst an der Eddelbüttelstraße gestoppt werden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

Der zweite aufgefallene Raser (26) befuhr am Montag gegen 19.45 Uhr die A7 und befand sich schon in „Gesellschaft“: Ein ProViDa-Fahrzeug (Proof-Video-Data) der Polizei war ihm auf den Fersen. Bei erlaubten 60 und 80 Kilometern pro Stunde schaffte es der GTI-Fahrer auf 110 und 145. An der Ausfahrt Seevetal wurde der Mann angehalten, überprüft und einem „Drogenvortest“ unterzogen: positiv.

( HA/ryb )

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