400.000-Euro-Coup

Überfall auf Geldtransporter: Täter verhaftet, Beute weg

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In Hamburg-Billstedt wurde im November ein Geldtransporter überfallen. Nun hat die Polizei den mutmaßlichen Täter verhaftet. (Symbolbild).

In Hamburg-Billstedt wurde im November ein Geldtransporter überfallen. Nun hat die Polizei den mutmaßlichen Täter verhaftet. (Symbolbild).

Foto: picture alliance / dpa / Britta Pedersen

Nach der Tat in Billstedt hat die Polizei einen 41-Jährigen in Horn verhaftet. Doch wo sind die 400.000 Euro, die er erbeutete?

Hamburg. Nach dem spektakulären Überfall auf einen Geldtransporter in Billstedt im November vergangenen Jahres hat die Polizei nun den mutmaßlichen Täter verhaftet. Beamte des SEK stellten Reza A. (41), als er eine Tiefgarage an der Straße Hermannstal im Stadtteil Horn verlassen wollte. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Allerdings fehlt von den rund 400.000 Euro, die der Mann erbeutete, noch jede Spur.

Der Raubüberfall ereignete sich am 28. November an der Möllner Landstraße: Der Täter überraschte die Besatzung eines Geldtransporters, als zwei der drei Sicherheitsmänner aus dem Wagen ausgestiegen waren, um die dortige Haspa mit Geld zu beliefern. Er sprühte ihnen Pfefferspray ins Gesicht und flüchtete mit seiner Beute in einer Transporttasche.

Fahndung mit Video nach Überfall auf Geldtransporter

Nach der Tat ließ die Polizei nichts unversucht, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Die Ermittler fahndeten mit nach dem Flüchtigen, auch eine Belohnung in Höhe von 50.000 Euro wurde vom betroffenen Sicherheitsunternehmen ausgesetzt.

Dies alles führte schließlich zum Erfolg: In den vergangenen Wochen verdichteten sich die Hinweise auf den 41-Jährigen immer mehr, der bereits mehrfach wegen verschiedener Delikte von versuchten Autodiebstahl, über Bedrohung bis Erpressung aktenkundig war.

Überfall auf Geldtransporter: Spürhund im Einsatz

Die Durchsuchung seiner Wohnung und zweier weiterer Anlaufadressen in Norderstedt und in einem Kleingartenverein in Wohnortnähe, verliefen allerdings nahezu ergebnislos. Zwar konnten mehrere Telefone und Unterlagen sichergestellt werden.

Doch gelang es den Ermittlern nicht, die 400.000 Euro zu finden, die der Täter geraubt hatte. Zur Unterstützung wurde auch der Banknotenspürhund Jaro der Polizei Lüneburg angefordert, aber das Geld blieb verschwunden.

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( bob/zv )

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