Hamburger Hauptbahnhof

Mops springt Frauchen davon und entkommt in Metronom

Ein frauchenloser Mops wurde von der Bundespolizei in Lüneburg "gerettet".

Ein frauchenloser Mops wurde von der Bundespolizei in Lüneburg "gerettet".

Foto: Bundespolizei Bremen

Kurioser Fluchtversuch: Der Hund bestieg im Hamburger Hauptbahnhof einen Zug, ehe seine Besitzerin hinterherkam. Was dann geschah.

Hamburg/Bremen. Fahren ohne Fahrschein und kurioser Einsatz der Bundespolizei: Erschütternde Szenen haben sich im Hamburger Hauptbahnhof abgespielt. Wie die Bundespolizei Bremen am Montag mitteilte, sind ein putziger Mops und sein Frauchen auf dramatische Weise getrennt worden – und wurden mit Happy End in Lüneburg wiedervereint.

Was war geschehen? Der Mops lustwandelte an der Leine über den Bahnsteig in Hamburg und sprang in den Metronom mit der Nummer 82121, der abfahrbereit Richtung Hannover auf dem Gleis stand. Was Mops und Frauchen nicht wussten: Der Zug fuhr nur einen kurzen Moment, nachdem der Mops ihn ohne Fahrkarte spontan bestiegen hatte, bereits los.

Mops springt am Hamburger Hauptbahnhof in Metronom

Weil die Besitzerin wegen der geschlossenen Zugtüren nicht mehr hinterherkam, aber die Leine noch in der Hand hielt, ließ sie sofort los, um ihren Hund nicht zu strangulieren. Wie die Bundespolizei mitteilte, ging es für den frauchenentzogenen Mops so weiter: "Vom Anhang befreit, lief er durch den Metronom, meldete sich beim Zugbegleiter und bat um Unterstützung der Bundespolizei, um sein zurückgebliebenes Frauchen zu benachrichtigen."

Beamte im Bahnhof Lüneburg hätten ihm die "erwünschte Umsteigehilfe" gewährt und massierten den Mops "im Bundespolizeirevier mit Streicheleinheiten". Ein Polizeioberkommissar habe die Besitzerin ermittelt, die dem Hund sofort nach Lüneburg gefolgt sei. "Glücklich fand das Gespann in Lüneburg wieder zusammen", so die Bundespolizei und schloss ihre Geschichte, die sich schon am Sonnabend ereignete, mit dem Medienhinweis: "Der Mops bat darum, seinen Namen nicht zu nennen."

( HA/ryb )

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