Hammerbrook

Betrunkener kippt ins Gleis und entgeht knapp Katastrophe

Hamburg: Der Zugang zur S-Bahn-Station Hammerbrook. Dort war ein Betrunkener ins Gleisbett gestürzt (Archivbild).

Hamburg: Der Zugang zur S-Bahn-Station Hammerbrook. Dort war ein Betrunkener ins Gleisbett gestürzt (Archivbild).

Foto: imago images/Photomax

Der Mann stand an der Bahnsteigkante der S-Bahn-Haltestelle Hammerbrook, plötzlich verlor er das Gleichgewicht.

Hamburg. Die Geistesgegenwart einer 33-Jährigen hat einen Betrunkenen davor bewahrt, von einer S-Bahn erfasst und schwer verletzt oder getötet zu werden. Der 26-Jährige stand am Donnerstagabend an der Bahnsteigkante der S-Bahn-Station Hammerbrook – wie sich später herausstellte, mit mehr als 2,6 Promille. Plötzlich kippte er rücklings um und stürzte ins Gleisbett.

Nur wenige Sekunden später, so die Bundespolizei, fuhr die S-Bahn in die Station ein. Dass es nicht zu einem schweren Unfall kam, ist einer Passantin zu verdanken: Die Frau hatte gesehen, wie der Mann ins Gleis gefallen war und lief der S-Bahn winkend entgegen, um den Triebfahrzeugführer auf die Gefahr aufmerksam zu machen.

S-Bahn kommt rechtzeitig zum Stehen – Betrunkener bleibt unverletzt

Der konnte tatsächlich rechtzeitig bremsen und dem Volltrunkenen wieder auf den Bahnsteig helfen. Die Rettungskräfte stellten fest, dass der Mann abgesehen vom Grad seiner Alkoholisierung unversehrt geblieben war und übergaben ihn dem ebenfalls eingetroffenen Bundespolizisten.

Da der Mann augenscheinlich eine Gefahr für sich selbst darstellte, wurde er in Schutzgewahrsam genommen und schlief seinen Rausch auf dem Revier der Bundespolizei am Hauptbahnhof aus. Am Freitag wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt – gegen den 26-Jährigen läuft nun ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

( josi )

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