Hamburg

Überfall auf Sushi-Bote: Polizei hat zwei Teenager im Visier

Bei der Durchsuchung der Wohnung eines 18 Jahre alten Tatverdächtigen setzte die Polizei Hamburg auch einen Diensthund ein (Archivbild).

Bei der Durchsuchung der Wohnung eines 18 Jahre alten Tatverdächtigen setzte die Polizei Hamburg auch einen Diensthund ein (Archivbild).

Foto: imago images/Reichwein

Beamte des Raubdezernats durchsuchten Wohnungen eines 18- und eines 17-Jährigen in Bergedorf und Lohbrügge – und wurden fündig.

Hamburg. Gut zwei Wochen nach dem Überfall auf einen Sushi-Boten in Hamburg-Lohbrügge hat das Raubdezernat zwei Teenager im Verdacht. Wie die Polizei mitteilte, wurden am Mittwochmorgen die Wohnungen eines 18-Jährigen in Bergedorf und eines 17-Jährigen in Lohbrügge durchsucht.

Die Ermittler hätten dabei umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. In der Wohnung des 18-Jährigen fanden die Beamten unter anderem eine scharfe Waffe und vier Schreckschusswaffen. Beide Verdächtigen wurden in ihren Wohnungen angetroffen, sie verblieben jedoch auf freiem Fuß.

Überfall auf Sushi-Boten: Erster Tatverdacht erhärtet sich nicht

Der Überfall hatte sich am Abend des 21. Dezember in der Leuschnerstraße ereignet. Kurz danach hatte die Polizei zunächst einen 19-Jährigen festgenommen, weil die Täterbeschreibung auf ihn zutraf:

  • 20 bis 30 Jahre alt
  • etwa 1,75 m groß
  • dunkle Jacke, dunkle Sporthose, dunkle Sportschuhe und ein schwarzes Basecap

Der Tatverdacht hatte sich aber nicht erhärtet. Im Zuge der weiteren Ermittlungen gerieten die beiden anderen jungen Männer ins Visier. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin beim Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse.

In der Wohnung des 18-Jährigen setzten die Beamten auch einen Diensthund ein. Die Ermittlungen dauern an.

( leo )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Blaulicht