Niedersachsen

Polizei verweigert Mann mit 29 Identitäten die Einreise

Ein Bundespolizist bei einer Kontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze bei Bad Bentheim (Niedersachsen).

Ein Bundespolizist bei einer Kontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze bei Bad Bentheim (Niedersachsen).

Foto: dpa

Der Mann war den Behörden bereits bekannt. Sein Beifahrer wurde per Haftbefehl gesucht, da er wegen Betrugs verurteilt worden war.

Bad Bentheim. Die Bundespolizei hat an der deutsch-niederländischen Grenze bei Bad Bentheim einem Mann mit falschen Ausweisen die Einreise verweigert und seinen Beifahrer festgenommen. Der 43-Jährige war den deutschen Behörden mit 29 Aliasnamen bekannt und die Einreise nach Deutschland war ihm verboten.

Die Beamten leiteten gegen ihn wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren, unerlaubter Einreise und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein Ermittlungsverfahren ein, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte.

Sein ebenfalls 43 Jahre alter Beifahrer wurde per Haftbefehl gesucht, da er wegen Betrugs verurteilt worden war und noch eine Reststrafe von 185 Tagen absitzen musste. Auch er war unter mehreren Namen bekannt. Er wurde nach der Kontrolle in der Nacht zu Donnerstag in Haft genommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

( dpa )

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