Hamburg

Autofahrer fahren viermal häufiger bei Rot als Radfahrer

Eine rote Ampel in Hamburg (Symbolbild).

Eine rote Ampel in Hamburg (Symbolbild).

Foto: picture alliance

Die Polizei Hamburg hat am Dienstag bei einer Großkontrolle überprüft, wie gut sich Autofahrer und Radfahrer an die Regeln halten.

Hamburg. Bei einer Großkontrolle der Hamburger Polizei mit dem Schwerpunkt Ampelverstöße wurden am Dienstag 179 Autofahrer und 40 Radfahrer dabei erwischt, wie sie bei Rot über eine Ampel gefahren sind.

Die Missachtung von Ampeln "ist eine der Hauptunfallursachen und führt nicht selten zu folgenschweren Verletzungen", mahnt die Polizei. Deswegen finden regelmäßig sogenannte Schwerpunkteinsätze statt, um "folgenschwere Verkehrsunfälle zu reduzieren und die Verkehrsteilnehmer für mehr Umsicht im Straßenverkehr zu sensibilisieren".

Bei Rot gefahren, mit dem Handy telefoniert – so passieren schwere Unfälle

Erst am Dienstagmorgen war in Barmbek-Süd aus genau diesem Grund ein schwerer Unfall passiert: Ein 73-Jähriger war am Morgen bei Rot über eine Kreuzung gefahren und mit einem anderen Pkw kollidiert – er verletzte eine 39-Jährige so schwer, dass diese notoperiert werden musste.

Neben den knapp 220 Rotlichtverstößen wurde eine Vielzahl weiterer Verstöße festgestellt: 114 Autofahrer (und fünf Radfahrer) benutzten ihr Handy bei der Fahrt, 14 Autofahrer waren nicht angeschnallt – in 27 Fällen lagen entweder technische Mängel am Wagen vor oder es fehlten Dokumente, drei Fahrer standen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.