S-Bahn Hamburg

Werden diese Graffiti-Sprayer mit eigenem Video überführt?

Graffiti an einer Hamburger S-Bahn: Die drei gefassten jungen Sprayer waren offenbar noch nicht polizeilich aufgefallen.

Graffiti an einer Hamburger S-Bahn: Die drei gefassten jungen Sprayer waren offenbar noch nicht polizeilich aufgefallen.

Foto: Picture Alliance / dpa

Bundespolizei schnappt drei "Künstler" an der S-Bahn in Stellingen. Zwei sprühten, einer filmte – ohne Happy End.

Hamburg. Zwei sprayen Graffiti auf eine S-Bahn im Hamburger Stadtteil Stellingen, einer filmt, doch es gibt kein Happy End für die jungen Künstler: Bundespolizisten fassten am späten Montagabend gegen 23 Uhr drei Männer (19, 21 und 24 Jahre), die einen abgestellten Zug auf etwa 21 Quadratmeter Fläche besprühten.

Wie Bundespolizeisprecher Rüdiger Carstens dem Abendblatt sagte, wurden die drei erkennungsdienstlich behandelt. Das bedeutet, dass sie offenbar noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten sind. Bestraft werden sie vermutlich dennoch. Auf sie wartet ein Verfahren wegen Sachbeschädigung, das mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe enden kann.

Mitarbeiter der Bahn-Sicherheit hatten die Männer an ihrem "Werk" arbeiten sehen, drei Streifenwagenbesatzungen der Bundespolizei "kümmerten" sich um die flüchtenden Täter. Das Smartphone -– Teil der Aktion – und 15 Sprühdosen wurden als Beweise sichergestellt. Gut möglich, dass ihr eigenes Handyvideo den Graffiti-Sprayern zum Verhängnis wird.